Freitag, 24. Juni 2016

Mein LebensFREUDEnewsletter … Meditierst du schon … oder gehst du noch einkaufen?

Am letzten Freitag habe ich so ausgiebig meditiert, daß ich darüber glatt den Newsletter vergessen habe … ;-).

Aus diesem Grund heute meine Gedanken zum Thema Meditation. 

Die Überschrift hat zwei Seiten. Auf der einen Seite geht es mir um das Einkaufen von Meditation, in all ihren Facetten. Als Buch, als CD, als geführte Meditation, wie auch immer.

Irgendwann - es ist schon einige Jahre her - kam das Thema Meditation zu mir. Und ich habe mir Meditationen gekauft. Als Buch, als CD, als Kurs … in jeglicher Form. Und am Ende … so richtig zufrieden war ich nie.

Bei vorgesprochenen CDs war mir manchmal die Stimme nicht wirklich angenehm und bei anderen Meditationen haben mir bestimmte Sätze überhaupt nicht gefallen, weil sie überhaupt nicht zu mir gepaßt haben. 

So gestaltete sich der Beginn des Meditierens in meinem Leben nicht ganz einfach. 

Bis der Knackpunkt kam und ich mir meiner Einzigartigkeit und meiner Kreativität bewußt wurde und … einfach selbst meditierte. Mit meinen Worten, mit meinen Sätzen, mit meinen Formulierungen und … vor allem … mit meiner Stimme, in die ich ja mittlerweile sehr verliebt bin.

Und jetzt ist es so, daß ich selbst Meditationen anleite.

Der Gruppe, in der ich gerade Wertschätzende Kommunikation lehre, habe ich das Thema Meditation vorgestellt und jetzt ist es so, daß sich jeden Tag, den ich in der Gruppe bin ca. sechs Teilnehmer bei mir melden und mich darum bitten mit mir eine Meditation zu machen. 

Und dann spreche ich für sie - und natürlich auch für mich - eine Meditation. Dabei lasse ich mich vollkommen von meiner Intuition, meiner Kreativität und meiner inneren Stimme leiten und diese führt uns alle durch unsere Meditation, die meist so ca. 20 Minuten dauern. 

Ich bin davon sehr begeistert, weil ich mir denke: Jetzt bin ich der, der diese Menschen bei Meditationen begleitet und irgendwann werden auch sie ihre eigenen Meditationen sprechen … wunderbar. 

Kommen wir zum zweiten Aspekt der Überschrift. JA, ich meditiere mittlerweile auch beim Einkaufen. Im Grunde genommen ist vollkommen egal, was du gerade machst, wer gerade in deiner Nähe ist oder wie laut es gerade ist. Du darfst jederzeit meditieren.

Du sitzt in einem Konzert und zwei Frauen hinter dir beklagen sich über ihre Männer … meditiere. Du wirst von jemandem in seinem Auto mit zu einem Treffen genommen und er macht waghalsige Überholmanöver … meditiere. Du stehst in der Kasse im Supermarkt und merkst, wie der Gedanke in dir aufblitzt, daß du - mal wieder - an der Schlange stehst, wo es am längsten dauert … meditiere. Du sitzt beim Frühstück und alle regen sich über die Politik in unserem Land auf … meditiere.

Meditation ist leicht und nicht einfach und das Geheimnis dahinter ist ganz einfach … üben, trainieren, wiederholen … und gleich noch einmal. 

Beginne abends im Bett damit und schlafe dabei ein. Das ist völlig egal, denn dein Körper weiß ja, was richtig ist. Dann suche dir ruhige Stellen - am besten in der Natur - und meditiere dort. Und dann meditiere irgendwann, wenn der Lärm um dich herum tobt. Du wirst erstaunt sein, wie gut das funktioniert. Und wenn noch nicht, dann übe weiter ;-).

Und dann läßt du irgendwann deine Augen offen beim Meditieren. Und siehe … auch das funktioniert. 

Sammle deinen Geist, ruhe in dir, nimm bewußt deine Atmung wahr und beobachte achtsam deine Gedanken …

Probier es aus.

Und wenn du dir Anleitung wünschst und du in Halle wohnst … meine Meditationsgruppe ist in Planung. 

Und wenn du an einem Freitag vergeblich auf meinen Newsletter wartest, dann … meditiere ich wahrscheinlich. Das ist dann vielleicht ein guter Zeitpunkt an dem auch du eventuell meditierst … ;-).

In diesem Sinne … 

… das war ein GeDANKE von und mit … DER GUnTEr SCHMIDT 


Es wird nie einen Zeitpunkt geben, wo wir genug meditiert haben, genug Therapie gemacht haben, genug Affirmationen gesprochen haben, so daß das Leben glatt, ruhig und harmonisch verläuft. Wenn du beginnst, das Leben so zu betrachten, hast du die Wahl, dich dem Leben entweder zu widersetzen oder es willkommen zu heißen.
Chameli Ardagh



Freitag, 10. Juni 2016

Mein LebensFREUDEnewsletter … Singt, singt …

Eigentlich ist der Spruch von Pina Bausch und besagt - Tanzt, tanzt, sonst seid Ihr verloren! 

Ich sage heute - Singt, singt, sonst seid Ihr verloren!

Ich bin seit gestern beim Wochenende „Popchorleitung/Vocalcoaching“ und bereits jetzt - die Hälfte ist noch nicht um - weiß ich, daß sich diese Investition für mich gelohnt hat. Ich bin hier zusammen mit 34 Menschen, die schon lange singen, gerade wieder damit beginnen zu singen, einen Chor leiten oder sogar mehrere Chöre leiten. Und alle wollen mehr erfahren über ihre Stimme und ihrem Umgang damit. 

Ich singe erst seit kurzem wieder und merke nach jeder Chorprobe und hier nach dem ersten Tag dieses Wochenendes, wie gut mir das tut. Wie meine Seele beginnt mit einzustimmen und sich wohlig und entspannt in mir räkelt.

JA, ich singe und das nicht allein. Mir wird bewußt, wie sehr das Singen in einer Gruppe - einem Chor - Menschen miteinander verbindet. 

Und schwupps, sind wir bei der Wertschätzenden Kommunikation und bei einem wichtigen - in meiner Bedürfnishierarchie steht es gerade ganz weit oben - Bedürfnis … unserem Bedürfnis nach Verbindung. 

Kein Mensch will wirklich allein sein. Und selbst wenn ich einmal allein bin - und ich bin sehr gerne und sehr oft allein, weil ich dann Ruhe finde, zu mir und in meine Kraft komme - möchte ich die Verbindung zu anderen Menschen nicht missen. 

Nur wenn du denkst, daß dein Bedürfnis nach Verbindung sich dadurch erfüllt, daß dein Partner heute Abend ab dem gemeinsamen Abendbrot bei dir - in deiner oder eurer Wohnung - ist und seine Zeit mit dir verbringt, dann könnte es eventuell schwierig werden mit der Erfüllung deines Bedürfnisses nach Verbindung. 

Denn in dem eben geschildertem Fall hast du dir schon eine sehr konkrete Strategie für die Erfüllung deines Bedürfnisses nach Verbindung überlegt. Du möchtest heute Abend ab dem gemeinsamen Abendbrot - Zeit - mit deinem Partner - Person - in deiner oder eurer Wohnung - Ort - zusammen sein. 

Wenn du nun noch erwartest, daß dein Partner das alles ganz allein spürt ohne, daß du ihm irgendetwas sagst, dann wird es richtig schwierig mit der Erfüllung deines Bedürfnisses. 

Dann hast du Stress … RICHTIGEN - selbst gebauten - Stress!

Du könntest deinen Partner ja darum bitten. - Weißt du, mir erscheint es schon so lange her, daß wir gemeinsam eine ruhige Zeit miteinander verbracht haben und ich merke, daß ich richtig Sehnsucht danach habe. Ist es okay für dich, wenn wir heute zusammen Abend essen und danach den Abend ganz allein für uns haben?

Wenn du dir jetzt sagst - Ja, das ist ja alles schön und gut, klingt sogar angenehm. Nur … was mache ich, wenn mein Partner dazu NEIN sagt?

Hmmm … einen Tip dazu habe ich dir heute schon gegeben und wenn du einmal ausprobieren willst, was du dann tun bzw. sagen kannst und wie sich das anfühlt, dann darfst du gern zu einem meiner EmpathieTrainingsAbende kommen. Die ich gerade umbenenne in - Dialog mit Herz.

Auch das verdanke ich, in gewisser Weise, meinem Singen im Chor. Nur das, ist eine andere Geschichte.

Wie ihr merkt habe ich mehr und mehr Lust dazu in meinem Newsletter Beispiele aus meinem Leben zu präsentieren, an denen ich zeigen darf, wie ich Wertschätzende Kommunikation in mein Leben integriere. Und wie es mir manchmal gelingt und manchmal auch nicht.

Gestern Morgen auf dem Weg zum Bahnhof in der Straßenbahn. An einer Haltestelle hält die Straßenbahn länger. Ein älterer Mann mit Rollator kommt noch hastig an die Tür an der ich stehe und versucht noch in die Bahn zu kommen. Die Tür ist schon verschlossen. Der Straßenbahnfahrer sieht es und gibt die Tür noch einmal frei. Der Mann, endlich zu Atem gekommen fragt - Ist das die 7 oder die 1? - Das ist die 7. - Oh, da bin ich falsch … - und er versucht wieder aus der Straßenbahn zu kommen. Die Tür bleibt verschlossen. Der Mann ratlos und etwas hektisch. 

Keiner macht etwas … Doch … ICH. Ich gehe zum Straßenbahnfahrer, klopfe an seine Kabine und bitte ihn, die Türen noch einmal freizugeben, weil sich der alte Mann in der Bahn vertan hat. Die Türen sind offen, der Mann stürzt ohne ein Wort aus der Bahn.

Was war mein erster Gedanke? 

Nein, es war nicht - Er hätte wenigstens DANKE sagen können. - Mein erster Gedanke war - WOW, so früh am Tag und ich habe schon eine gute Tat vollbracht. Was für ein Tag!

Wir haben keinen Einfluß darauf, was andere Menschen tun sagen oder wie sie uns gar behandeln. Und ich habe IMMER Einfluß darauf, wie ich über diese Situation denke. 

Ich habe gesehen, wie entspannt und glücklich der Mann war, daß er wieder aus der Bahn gekommen ist, habe ihn in Gedanken noch Ruhe und Entspannung - er wirkte auf mich etwas hektisch, deshalb ist er vielleicht auch in die 7 und nicht in die 1 eingestiegen - gewünscht und das alles hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich mit Stolz erfüllt, weil ich so wunderbar geistesgegenwärtige war und durch mein Handeln einen anderen Menschen unterstützt habe. Mir also - einzweifix - mein Bedürfnis nach Unterstützung erfüllt habe. 

Es ist alles soooooo einfach … wenn wir bewußt und achtsam bei uns - unseren Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen sind.

Es lohnt sich …

In diesem Sinne … 

… das war ein GeDANKE von und mit … DER GUnTEr SCHMIDT 


Beziehung, Zuwendung und nicht zuletzt auch Berührung sind ein so wichtiger Teil unseres Lebens. Es ist ein großes Geschenk, von einem anderen Menschen gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Und das Größte, daß ich einem anderen geben kann, ist, ihn zu sehen, zu verstehen und zu berühren.
Willigis Jäger



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Freitag, 3. Juni 2016

Mein LebensFREUDEnewsletter … Umarmt euch! …

Und wieder liegt hinter mir eine gut gefüllte Woche und vor mir ein entspannter Abend mit einer Gruppe, an deren Ausbildung ich teilhaben durfte.

Und weil ich mir sicher bin, daß ich heute noch mindestens zehn Umarmungen bekomme, sende ich euch diesen wundervollen Text von Elske Margraf, die darin auf ein Zitat von Virginia Satir eingeht.

Ich bin mir sicher, daß ich ihn auf newslichter.de - meiner Lieblingshomepage, auf der ich mir immer Inspirationen hole und mich zur Leichtigkeit anregen lasse - gefunden habe. 

Und diesen Text verschenke ich in so ziemlich allen meiner Seminare und meist gibt es spätestens am Ende dieses Tages ganz viele Umarmungen. 

Hier ist der Text …


Umarmt Euch!

“Wir brauchen vier Umarmungen am Tag um zu überleben. Wir brauchen acht Umarmungen am Tag als Unterstützung. Wir brauchen 12 Umarmungen am Tag um zu wachsen und uns zu entfalten.” 

Dies sagt die Familientherapeutin Virginia Satir und ich folge ihr. Ich liebe es zu umarmen! Mir Zeit zu nehmen und das Herz der Anderen und mein Herz schlagen zu hören. Und auch alleine gehe ich gerne in den Wald und umarme Bäume, genieße ihre Verwurzelung mit Mutter Erde.

Morgens wenn die Kinder aus dem Haus gehen, sage ich zu ihnen “Nie ohne Kuss, wer weiß, ob wir uns wiedersehen.” Sie lächeln dann und kommen zurück, auch wenn sie schon bei ihren Fahrrädern sind und wir umarmen uns. Wenn ich es vergesse, kommt meine Freundin und erinnert mich daran: “Du bist so wichtig für diese Welt, einzigartig und ein großes, unschätzbares Geschenk.”

Wie oft vergessen wir unsere Einzigartigkeit, unser Licht, das wir mit jedem Atemzug, mit jeder Berührung, mit jedem Schritt als Segen der Welt schenken können.

Tun wir es jetzt!

Bewußt, liebevoll, verschwenderisch: Umarmt Euch!

Elske Margraf


Also dann … traut euch … umarmt die Menschen, die euch lieb und wichtig sind und umarmt vielleicht auch einmal einen Menschen, den ihr nicht kennt. Vielleicht trefft ihr in dieser Woche auf einen Menschen, von dem ihr denkt, daß es sich eine Umarmung wünscht … dann frag ihn einfach … eventuell sagt er … JA!

Das absolut Schönste für mich an Umarmungen ist ja … jede Umarmung, die ich jemanden gebe, bekomme ich augenblicklich zurück. 

Hach … tut das GUT. 

Und wenn ihr gaaaaaaanz mutig seid, dann umarmt ihr den anderen mindestens 20 Sekunden. Erst dann bewirkt eine Umarmung tatsächlich etwas. 

Ich weiß noch genau, wie es mir ging, als ich Harald auf meinem ersten Artabana-Treffen mal so schnell zur Begrüßung umarmen wollte und er mir sagte - „20 Sekunden, sonst wirkt es nicht.“

Ihr glaubt nicht, wie lange zwanzig Sekunden sind. 

Und seitdem, denke ich immer an diesen Moment, wenn ich jemanden umarme und wenn er mich gar zu schnell wieder loslassen möchte, dann sage ich ihm - „Warte … es wirkt erst nach 20 Sekunden.“

Und ich hatte schon sehr sehr lange Umarmungen. 

In diesem Sinne … 

… das war ein GeDANKE von und mit … DER GUnTEr SCHMIDT 


Anerkennende Worte tun uns gut. Fröhliche Blicke tun uns gut. Freundschaftliche Umarmungen tun uns gut. Herzliche Begegnungen tun uns gut. Wir täten gut daran, uns gegenseitig möglichst oft Gutes zu tun.
Ernst Ferstl



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Freitag, 27. Mai 2016

Mein LebensFREUDEnewsletter … Genieße die Laaaaaaangsamkeit …

Hinter mir liegt eine gut gefüllte Woche und vor mir ein entspannter Abend mit meiner Theater-Kultur-Kunst-Genuss-Gruppe.

Und weil in dieser Woche ganz viel in mein Leben gekommen ist, weil ich Geduld und Vertrauen hatte übergebe ich euch heute diesen wundervollen Text zum Thema Langsamkeit, der es mir wirklich angetan hat.

Ich weiß nicht von wem er ist und wie er zu mir gekommen ist. Ich schaue ihn mir einfach sehr oft an und erfreue mich daran. 

Und hier ist er auch schon …

Laß mich langsamer gehen, Gott.

Entlaste das eilige Schlagen meines Herzens
durch das Stillewerden meiner Seele. 
Laß meine hastigen Schritte stetiger werden
mit dem Blick auf die Weite der Ewigkeit.
Gib mir inmitten der Verwirrung des Tages
die Ruhe der ewigen Berge.
Löse die Anspannung meiner Nerven und Muskeln
durch die sanfte Musik der singenden Wasser,
die in meiner Erinnerung lebendig sind.
Laß mich die Zauberkraft des Schlafes erkennen, die mich erneuert.

Lehre mich die Kunst des freien Augenblicks.
Laß mich langsamer gehen,
um eine Blume zu sehen,
ein paar Worte mit einem Freund zu wechseln, einen Hund zu streicheln,
ein paar Zeilen in einem Buch zu lesen.

Laß mich langsamer gehen, Gott,
und gib mir den Wunsch,
meine Wurzeln tief
in den ewigen Grund zu senken,
damit ich emporwachse
zu meiner wahren Bestimmung.


Vielleicht regt er euch an in dieser Woche alles, was du tust mit mehr Laaaaaaangsamkeit zu genießen.

In diesem Sinne … 

… das war ein GeDANKE von und mit … DER GUnTEr SCHMIDT 


Ob du schnell oder langsam bist, irgendwann findest du, was du suchst.
Rumi




Samstag, 21. Mai 2016

Mein LebensFREUDEnewsletter … Du bist ein Stern …

Ist dir eigentlich bewußt, daß du ein leuchtender, strahlender Stern bist? Ich könnte auch sagen - ein einzigartiges, göttliches Wesen. 

Ich bleibe jetzt lieber bei dem leuchtenden, strahlenden Stern, weil ich denke, das ist für die Mehrzahl von Menschen noch einfacher anzunehmen, als das einzigartige, göttliche Wesen. Wenn du das einzigartige, göttliche Wesen annehmen kannst … dann tu das.

Stell dir jetzt - genau in diesem Moment - einmal vor, deine Eltern hätten dich jeden Tag, jede Stunde, jede Minute deines Lebens unendlich geliebt. Sie hätten dich genau so geliebt, wie du bist - ohne WENN und ABER. Sie hätten dich nicht ein einziges Mal verurteilt, ausgelacht, gedemütigt oder verletzt - sondern dich tatsächlich jeden Moment deines Lebens geliebt. 

Schließ jetzt deine Augen und stell dir das vor … und atme. 

Spüre, wie jetzt eventuell ein Lächeln deinen Mund immer breiter werden läßt und wie dein Bauch - dein Solarplexus - vielleicht wärmer und wärmer wird.

Alles Schlechte, das du über dich denkst, ist nicht die Wahrheit. Das ist deine subjektive wahrgenommene Wirklichkeit, die geprägt wurde durch die Erziehung deiner Eltern, Verwandten, Lehrer … deines Umfeldes.

Durch deine Glaubenssätze, die dir wahrscheinlich noch nicht einmal bewußt sind. Sätze wie - Ich bin nix wert! - Ich bin nicht liebenswert! - Ich bin zu dick! - Ich bin nicht wichtig! - Ich kann nix! - Ich bin ein Versager!

Also, das sind natürlich MEINE LOVELYs, mit denen ich mich immer wieder auseinandersetzte und mir klar machen darf, daß nichts, aber auch gar nichts an einem dieser Sätze auch nur minimal WAHR ist.

Das ist einfach nur, was ich DENKE!

Nur - und das ist das Ungute dabei - wir nehmen uns selbst und unsere Mitmenschen durch genau diese Brille unserer Glaubenssätze wahr. Das ist unsere ganz persönliche Wahrnehmungsverzerrung, unsere Projektion der Wirklichkeit.

Kannst du dir für einen Moment vorstellen, daß du andere Eltern gehabt hättest oder Eltern, die dich komplett anders erzogen hätten? Kannst du dir vorstellen, daß du dann völlig anders geprägt worden wärst und eventuell ganz andere Glaubenssätze in dir hättest?

Das WICHTIGE, das ich dir sagen möchte ist … das all deine Glaubenssätze, die du in dir trägst - bewußt oder unbewußt - nichts, aber auch ganz und gar nichts über DICH und DEINEN WERT aussagen, sondern ausschließlich den Erziehungsstil deiner Eltern und den Einfluß deines Umfelds widerspiegeln.

Mehr nicht!

Und wenn du versuchst dir das bewußt zu machen, dann darf es dir gelingen mehr und mehr zu erkennen, daß diese Sätze ganz und gar nichts über dich aussagen, sondern mehr über das Bild, das andere von dir haben und haben wollen.

Ich weiß selbst, daß das nicht so einfach ist. Ich weiß noch, wie lang ich brauchte, um mir klar zu machen, daß mein Glaubenssatz - Ich bin nix wert! - nix wert ist ;-).

Denn ich habe einen ungeheueren WERT. Ich bin ein warmherziger und aufmerksamer Vater für meine Kinder. Ich bin - wenn es darauf ankommt - ein empathischer und liebenswerter Zuhörer für die Menschen in meinem Umfeld. Ich lehre Menschen, achtsam und bewußt ihre Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und Strategien zu ihrer Erfüllung auszuwählen, die weder ihnen noch ihren Mitmenschen Schaden zufügen, weder körperlich noch emotional. Mit vielen Teilnehmern meiner Seminare stehe ich schon seit vielen Jahren in einem regen Gedankenaustausch.

Und doch - auch in meinem Leben gibt es immer wieder Momente, in denen mein lieber guter Glaubenssatz - Ich bin nix wert! - mal wieder aus dem Dunkel auftaucht und versucht mir das Leben schwer zu machen. 

Und wißt Ihr, was ich dann mache. Dann schaue und höre ich ihn mir an - ganz bewußt, warmherzig und zugewandt - und dann sage ich ihm - DANKE, daß du wieder einmal da bist. Das bringt mich dazu mir wieder einmal darüber klar zu werden, wie wertvoll ich bin. DANKE, beinahe wäre mein EIGENER WERT wieder einmal im Alltagstrubel untergegangen. 

Und dann … lasse ich ihn los und er verschwindet wieder. 

Und wenn diese Übung mental keine Wirkung hat, dann nehme ich mir ein leeres weißes A4-Blatt, meine Buntstifte und eine halbe Stunde Zeit und mache mir einen MindMap in deren Mitte steht - MEIN WERT. Und wenn ich meine MindMap vollendet habe pinne ich sie mir in Augenhöhe an die Wand, um mich immer wieder daran zu erinnern. 

Und wenn du gerade selbst partout nichts entdeckst, was dich wertvoll macht, dann greif zum Telefonhörer oder zur Tastatur und rufe Freund von dir an oder schreibe ihnen eine Mail und bitte sie darum, dir zu sagen, was dich wertvoll macht. 

Und bevor du das machst überlegst du dir einfach bei jedem, den du ansprichst, was ihn für dich wertvoll machst. Und nachdem er oder sie dir gesagt oder geschrieben hat, was dich für ihn wertvoll machst sagst du DANKE und teilst ihm mit, was ihn für dich wertvoll macht. 

Versuch dir nur mal vorzustellen, was das für ein Fest ist … okay?

Na dann, leg los!

Niemand hält dich übrigens davon ab diese Übung auch zu machen, wenn du dir deiner Werte bewußt bist … ;-).

Ich freue mich mit dir.

In diesem Sinne … 

… das war ein GeDANKE von und mit … DER GUnTEr SCHMIDT 


Niemand kann dir ein Minderwertigkeitsgefühl aufzwingen, ohne deiner eigenen Bereitschaft dazu. 
Eleanor Roosevelt



Donnerstag, 12. Mai 2016

Mein LebensFREUDEnewsletter … Ärger und Unterstützung

Am letzten Samstag habe ich auf stern.de einen Artikel und eine knapp 9minütige Reportage entdeckt, in der es darum ging, daß viele Kunden sich Beratung beim Fachhandel holen und dann im Internet einkaufen. Vielleicht findest du ihn heute noch und kannst ihn dir selbst noch einmal anschauen. Der Titel war - Im Laden gucken - online kaufen?

In den ersten Sätzen des Artikels fand ich den Satz - Für Einzelhändler ist dieses Kundenverhalten ein Ärgernis. - Hmmm …?

In der Reportage wurde das Ganze von den Reportern auf die Spitze getrieben. Zum Teil 45minütige Beratungsgespräche, die mit dem Satz endeten - Ach, ich schau dann doch einmal ob ich es im Internet billiger bekomme. - Und danach wurden die Verkäufer über die Aktion aufgeklärt.

Komischerweise habe ich bei keinem der Verkäufer - weder während der verdeckt gefilmten Aktion noch im aufklärenden Nachgespräch - Worte des Ärgers gehört oder Zeichen von Ärger in ihrem Gesicht entdeckt. Statt dessen habe ich dort eher Zeichen von Enttäuschung und Trauer entdeckt, als der Artikel nicht gekauft wurde. Und auch das nicht bei allen.  

Schade fand ich, daß kein einziger Verkäufer seine Gefühle und SEINE Bedürfnisse zum Ausdruck gebracht hat. Vielleicht so - Ups … wenn ich, nachdem ich sie eine halbe Stunde beraten habe, von Ihnen höre, daß Sie den Artikel lieber im Internet kaufen wollen, bin ich enttäuscht, weil mir die Wertschätzung meiner Beratung wichtig ist. Wie ist das für Sie, wenn Sie das von mir hören? - und schwuppsiwupps wäre der Ball beim Kunden bzw. beim Reporter gewesen. Mich hätte mal interessiert, wie der Reporter darauf reagiert hätte.

Wenn das meine Reportage gewesen wäre, dann hätte ich jedem einzelnen dort gezeigten Verkäufer meine Wertschätzung zum Ausdruck gebracht, daß er so kompetent, aufmerksam und hilfreich das Bedürfnis der Kunden - also der Reporter - nach Unterstützung erfüllt. 

Um was es mir geht, ist der Umgang der Medien mit Information. Wir leben im Informationszeitalter und das wichtigste Gut - das dürfen wir tagtäglich feststellen - sind Informationen. Und nicht nur einfach Informationen, sondern das Wann, Wie und Warum des Darbringens von Informationen. 

Der Grundtenor dieses Beitrags ist … Verkäufer werden von Kunden verarscht, indem Kunden sich kostenlos beraten lassen und dann im Internet kaufen. - Und es klingt so, als ob das mehr als 50 Prozent der Kunden machen.

Ich glaube das nicht. 

Ich glaube daran, daß Menschen andere Menschen wertschätzen und das sie auch die Beratung durch einen Verkäufer wertschätzen. Das Gespräch von Mensch zu Mensch, das ich im Internet nicht mehr führen kann, weil dort alles so schön anonym ist.

Ich möchte dich heute dazu anregen, deinen eigenen Kopf zu benutzen, wenn du die Medien nutzt und das zu hinterfragen, was dir präsentiert wird. So, wie ich das mit diesem 9minütigem stern.de-Artikel getan habe. 

Bewahre dir dein eigenes DENKEN, laß dich nicht einlullen von Informationen, die dir tagtäglich präsentiert werden. Höre achtsam und bewußt auf dein HERZ, wenn du tatsächlich Medien konsumierst und dann schalte ab und an deinen Verstand ein, wenn dir Nachricht präsentiert werden, deren Richtigkeit du nicht selbst überprüfen kannst.

In dem Beitrag wurde ein Ladeninhaber präsentiert, der eine Gebühr von 2 Euro für das Bummeln in seinem Laden verlangt hat. Ich fand das Interview mit ihm sehr bemerkenswert, weil er darin sinngemäß sagte, daß diese Gebühr ja nur für - NICHTKUNDEN - sei. 

Hmmm, das hat mich doch ein wenig beschäftigt. Woher weiß der Mann, wer ein Kunde und wer ein NICHTKUNDE ist???? Das Fatale an diesem Denke ist das Trennende, was damit zelebriert wird. Wenn ich das Publikum meines Geschäfts schon von vornherein in Kunden und NICHTKUNDEN einteile, wie komme ich dann zu neuen Kunden????

Die Gebühr hat der Ladeninhaber übrigens nach wenigen Tagen nicht mehr erhoben.

Das Ganze erinnert mich auch an einen Bericht - ich weiß nicht mehr von wem und in welchem Zusammenhang er stand - den ich sehr beeindruckend fand. 

Es ging darum, daß jemand eine bestimmte Marke Sportschuhe gesucht hat und dazu in einem großen Sportgeschäft in einer Großstadt war. In seiner Größe waren die Schuhe nicht vorhanden. Auf seine Frage, ob der Verkäufer ihn ein anderes Geschäft in der Stadt empfehlen könnte, wo er seine Größe eventuell bekommen könnte, antwortete ihm der Verkäufer, daß er die Konkurrenz nicht weiterempfehlen darf. 

Das Urteil des Kunden, der auf der Suche nach Sportschuhen war - Das ist kurzfristiges Denken. - Und ich sage dazu - Das ist nicht nur kurzfristig. Das ist auch sehr klein und sehr trennend gedacht. 

Stell dir vor der Verkäufer hätte zu dem Kunden gesagt - Haben Sie einen Augenblick Zeit? Dann rufe ich gleich zwei-drei andere Geschäfte in der Stadt an und frage, ob Ihre Größe dort vorrätig ist. Dann müssen Sie sich nicht umsonst auf den Weg machen. 

BOAH - Zu wem wäre ich wohl bei meinem nächsten Sportschuhkauf gegangen? Zu dem Geschäft, in dem ich die Sportschuhe in meiner Größe bekommen hätte? Oder zu dem Geschäft, wo ich so wunderbar beraten und umsorgt worden bin? Und was meinst du, wie vielen Menschen ich von diesem herzlichen Erlebnis erzählt hätte?

Die Fragen darfst du dir gern selbst beantworten.

Mein Credo - Befreie dich von deinen trennenden Gedankenmustern. Sie sind nicht mehr zeitgemäß - sondern OUT! Gehe Verbindungen mit Menschen ein! Empathische, achtsame und bewußte Verbindungen! Und feiere diese Verbindungen, die du mit anderen Menschen eingehen darfst.

Und weißt du, was das GÖTTLICHE daran ist. Diese Feier kostet dich keine müde Mark. Einen munteren Euro auch nicht ;-).


In diesem Sinne … 

… das war ein GeDANKE von und mit … DER GUnTEr SCHMIDT 


Das tiefste Bedürfnis des Menschen ist das Bedürfnis, sein Getrenntsein zu überwinden und das Gefängnis seines Alleinseins zu verlassen.
Erich Fromm

Freitag, 6. Mai 2016

Mein LebensFREUDEnewsletter … Strategien für Selbstwert

Ich genieße grad diese strahlende Sonne und die göttliche Wärme, die seit gestern um mich herum ist. Es geht mir gut und ich könnte den ganzen Tag in der Sonne sitzen und die Wärme genießen.

Und manchmal gibt es Tage in meinem Leben, wo ich mir meines eigenen Wertes nicht bewußt bin. Ich denke, daß es jedem Menschen ab und an so geht und wir Momente haben, wo uns nicht bewußt ist, welches wundervolle und einzigartige Wesen wir sind. 

Und dann kann es vorkommen, daß wir in unsere alten - jahrelang gelernten - Verhaltensmuster zurückfallen und erwarten, daß andere Menschen uns zeigen, wie wertvoll wir sind. 

Wenn wir dann auf Menschen treffen, die sich just in dem Moment auch ihres Wertes nicht bewußt sind, haben wir ganz schlechte Karten.

Ich biete dir heute einige Strategien an, mit denen du dir ganz allein deinen einzigartigen und göttlichen Wert bewußt machen darfst.

Und schon geht es los …

Betrachte dein eigenes Leben als wertvoll und räume ihm die 
größte Priorität ein.
Mache dir deine wichtigsten Werte (Bedürfnisse) bewußt und 
verhalte dich so, daß sie sich erfüllen können. Unabhängig davon, wie
andere sich verhalten und unabhängig davon, mit wem du es zu tun
hast.
Mach dir deine Stärken UND deine Schwächen bewußt und zeige 
sie den Menschen in deinem Umfeld.
Sei dir bewußt, welche Perlen du in den Beziehungen deines
Lebens zu bieten hast und geh achtsam mit diesen Perlen um.
Wenn du in einer Beziehung bist - liebe dich genauso, wie deinen
Partner bzw. deine Partnerin. Und erst recht, wenn du gerade in 
keiner Beziehung bist.
Behandle dich so, wie du einen sehr sehr guten Freund behandelst.
Beurteile dich so, wie du einen Menschen, den du sehr gern hast
und den du schätzt, beurteilst. 
Mach dir deine Toleranzgrenzen bewußt und halte sie ein. Sei dir klar darüber, 
was du an Verhalten akzeptierst und was nicht und 
zeige deine Grenzen konsequent … mit dem Augenmerk auf deiner
Selbstachtung und nicht auf dem „Fehlverhalten“ der anderen.
Reduziere deine Ansprüche an dich auf ein realistisches Maß und 
achte darauf, daß sie konkret und umsetzbar sind.
Wenn du merkst, daß du dich mit einem anderen Menschen vergleichst, 
sage dir innerlich ganz laut STOPP! … und dann gib dir vielleicht 
Selbstempathie, wenn du sie gerade brauchst.
Tu nichts für jemanden, was er nicht selbst tun kann - es schwächt 
ihn und dich.
Unterscheide dein Selbstbild, das du von dir hast vom Fremdbild,
das andere von dir haben und halte dein Selbstbild, um anderen 
nicht die Definitionsmacht über dich zu geben.
Wenn dich jemand kritisiert, dann …
… mach dir bewußt, daß dein Kritiker über etwas spricht, das IHN an dir stört,
… erkenne an, daß dein Kritiker eine eigene Meinung haben darf und
… versuche das Bedürfnis zu erkennen, das sich dein Kritiker mit seiner Kritik an dir erfüllen möchte.

Wenn du DENKST, daß du einen „Fehler“ gemacht hast oder machst, 
mache dir deutlich, daß du in JEDER Situation deines Lebens so gut handelst, 
wie es dir möglich ist. Versuche zu entdecken, welches Bedürfnis du dir mit 
deinem „Fehlverhalten“ erfüllt hast und welches eventuell dabei auf der Strecke geblieben ist.

Vertraue deiner Intuition und lerne auf deine innere Stimme zu hören, die Stimme deines Herzens.

Halte täglich einen kleinen Tagesrückblick. Du darfst das gern schriftlich machen und schreibe dann auf …
Was habe ich heute gut gemacht?
Was ist mir heute gut gelungen? alternativ … Was habe ich nicht verkackt?
Was ist mir heute GUTES widerfahren, wofür bin ich heute DANKBAR?


Findest du die eine oder andere Strategie, die dich anspricht? Dann such dir vielleicht zwei oder drei aus und schaue in dieser Woche, wie du sie umsetzen kannst.

In diesem Sinne … 

… das war ein GeDANKE von und mit … DER GUnTEr SCHMIDT 



Jeder Mensch hat ein Recht, nach seinem besten Moment bewertet zu werden.
Ralph Waldo Emerson


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